SQL Statements loggen mit P6Spy

Juli 25th, 2008 von Sven

Im aktuellen Projektumfeld habe ich es mit JBoss 4.0.2 und EJB3 zu tun. Dabei kann es manchmal proktisch sein, die SQL Statements die von der zugrunde liegenden Persistence API (Hibernate) erzeugt und abgesetzt werden, zu loggen.

Üblicherweise eignet sich hier das Setzen des Loglevels, in etwa so

log4j.logger.org.hibernate.SQL=DEBUG
log4j.logger.org.hibernate.type=DEBUG

Leider werden diese Einstellungen unter JBoss ignoriert. Auch ein Java Util Logging kompatibles propertie File mit der analogen Konfig brachte keinen Erfolg. Lediglich das setzen des hibernate Properties show_sql auf true brachte dann zumindest die SQL Statement mit den ‘?’ auf den Schirm. Naja, dunkles Kapitel…falls jemand hierzu noch eine Idee hat, immer er damit.

Ich bin dann (sogar über die Hibernate Site) auf ein altertümliches Tool (2003) gestoßen: P6Spy. Es wrappt den eingesetzten JDBC Treiber, und loggt somit schön die SQLs in ein File. Es läßt sich schön in JBoss (und sicher auch viele andere Umgebungen) integrieren und funktioniert auf anhieb.

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Java Logging - eigene Properties

Juli 25th, 2008 von Sven

Um eigene logging.properties dem Java Util Logger mitzugeben, kann dieses VM Argumt genutzt werden:

-Djava.util.logging.config.file=%Pfad zur logging.properties%

Das logging.properties wird nicht wie bei Log4J automatisch aus dem Classpath der Anwendung gelesen. Deswegen muss ein eigenes entweder zur Laufzeit geladen werden, über die VM Argumente mitgegeben oder - ganz übel - es kann das originale in den JRE Jars durch ein eigenes ersetzt werden.

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Apache Lenya - Open Source CMS

Mai 24th, 2006 von Sven

CMS - Apache Lenya
Alle die, die annehmen Lenya hätte irgendetwas mit einer weiblichen Schönheit zu tun, muss ich gleich enttäuschen. Hierbei handelt es sich um ein Open Source Content Management System (CMS) unter Federführung der Apache Software Foundation. Und es tut genau das, was CMS bedeutet:: Es verwaltet Inhalte.

Aktuell (Stand 05.2006) liegt es in der Version 1.2.4 vor (dieser Artikel basiert auch auf dieser). Das bereits für Sommer 2005 angedachte Release 1.4 gibt es derzeit in einer Alpha Version.

Features
Hierzu kommt es mit einer Benutzeroberfläche daher, die dem User das Contendmanagement komfortabel ermöglicht. Man kann Seiten einrichten, verlinken, und dann diese so durchbrowsen, als wenn sie auf dem Live Server liegen würden.
Dabei sei angemerkt, daß Lenya kein Seiten Design und Layout Management bietet. Die prinzipielle Seitenstruktur liegt in XSL und das Design in CSS Dateien.
Beim veröffentlichen wird das XSL mit dem Content zusammengeführt, und in ein HTML bzw XHTML File transformiert.

Technologie
Lenya ist eine Web basierte Java Anwendung. Es baut auf Apache Cocoon auf, und kann als Jetty oder als Tomcat Application installiert werden (wobei andere Servletcontainer nicht ausgeschlossen werden können). Standardmäßig kommt es mit Jetty daher - diese Version läßt sich auch ohne großem Konfigurationsaufwand, quasi out-of-the-box starten.

Als Herzstück von Lenya kann man wohl Cocoon herausdeuten, dessen “Pipeline” Technologie bei jedem Generierungsprozess zum Tragen kommt, also jedes mal, wenn Content angezeigt wird. Eine Pipeline ist (in knappen Worten) eine Folge von Verarbeitungsschritten, an dessen Ende ein erzeugtes Dokument steht. So ist bspw eine XML/XSL Transformation ein Verarbeitungsschritt, der bei der Contentdarstellung benutzt werden kann - wie es bei Lenya der Fall ist.
Wie oben bereits angedeutet deutet das auf die praktische Tatsache hin, daß der Content in XML und das Layout in XSL vorgehalten wird.
Die XML Strukturen können sowohl im Filesystem verwaltet werden (Standard), es kann auch auch ein DBMS angekoppelt werden

Fazit
Lenya besticht durch einfache Bedienung und straight forward Content Management. Es können auf anhieb Ergebnisse erzielt werden.
Positiv aufgefallen ist mir auch die recht umfangreiche und verständliche Dokumentation.
Es gibt zudem eine Reihe von Einstellungs- und Individualisierungsmöglichkeiten - Open Source sei Dank.

Da liegt aber auch der Hund begraben: Es gibt keine grafische Oberfläche. Zudem ist Fachwissen zu verschiedenen Technologien erforderlich, die ein standard Büro Angestellter, Publischer, Journalist, oder wer auch immer nicht haben wird.
Das beginnt bereits beim Layout/Design der Seiten, die den Content enthalten: Dieses ist in XSL und CSS Files definiert.

Das ‘Roh’-Lenya kommt zZ daher meiner Meinung nach nur für Entwickler oder technisch versierte und interessierte Enduser in Frage.
Das mag sich in Zukunft ändern, da die Open Source Gemeinde auch an diesem Produkt fleißig am Werkeln ist.

Links
Apache Lenya Home
Apache Cocoon Home
W3C Schools XML Tutorial
W3C Schools XSL Tutorial

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